Category Archives: Veröffentlichungen

Die VHS Salzgitter bietet einen Mobbing-Workshop an.

    Dozent Hans-Jürgen Honsa sieht dafür ein großes Bedürfnis. Dem Mobbing-Report (2001) zu Folge hatte jeder 9. Arbeit- nehmer ein Mobbing-Geschehen zu verarbeiten. Auch Prof. Zapf (Frankfurt) hat schon 2010 festgestellt, dass bereits jeder 4. Arbeitnehmer durch ein Mobbing-Phänomen betroffen ist. „Mobbing existiert nach wie vor in den Betrieben. Die betrof- fenen ArbeitnehmerInnen aber auch die Betriebe leiden sehr darunter“, erklärt der Mobbing-Fachmann. Jemand, der durch üble Nachrede, falsche Verdächtigungen, Verleumdungen, sozialer Ausgrenzung, sogar durch körper- liche Gewalt ständig in seinem Selbstwertgefühl verletzt wird, leistet nur einen Bruchteil dessen, was er für den Betrieb tun könnte. Aber auch der oder die Mobber verwenden ei- nen Großteil ihrer Arbeitszeit darauf, …

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Mobbing und sexuelle Belästigung im öffentlichen Dienst

In den letzten Jahren ist mir in meiner Tätigkeit als Personalratsmitglied immer häufiger das Phänomen “mobbing” begegnet. Bis vor gut 15 Jahren konnten die meisten Menschen sicher nichts mit diesem englischen Begriff anfangen, der vom Verb “to mob” abgeleitet ist und so viel bedeutet wie “sich auf jemanden stürzen, ihn attackieren, anpöbeln”. Ich finde, dieser Begriff, vor allen Dingen die Übersetzung dieses Begriffes, trifft sehr gut die Situation, in der sich viele Kolleginnen und Kollegen befinden. Da werden dem “Gemobbten” von seinen “KollegInnen” die Akten versteckt, die Telefonleitung durchgeschnitten, Abführmittel in den Kaffee gekippt, er wird von Geburtstagsfeiern “ausgesperrt”, beim Chef angeschwärzt, “links” liegengelassen usw.

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Alkohol- und Drogenmissbrauch im öffentlichen Dienst

Erst seit Anfang der 90er Jahre kann von einer breiten Basis zur behördlichen Suchtbekämpfung gesprochen werden. Dennoch ist nach anfänglicher Euphorie und Aktionismus um die Herausforderung der Sucht am Arbeitsplatz, heute nicht mehr viel übrig geblieben. Der Autor weist in diesem Buch warnend auf diesen Zustand hin und stellt eine neue Behördenkultur vor, die das Suchtpotential zurückdrängt und gleichzeitig die Köpfe der Mitarbeiter durch mehr Mitverantwortung für die ihnen zugewiesen Aufgaben frei macht. Diese neue Denk- und Arbeitsweise bricht mit alten, hierarchischen Behördenstrukturen, sie fördert die Kreativität und räumt Freiräume ein.

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